ERICH WOLFGANG KORNGOLD
DIE TOTE STADT
EGON SCHIELE - «TOTE STADT» - CLICK TO ENLARGE
«WAS DIRIGENT FRANZ WELSER-MÖST
UND EIN RIESENAPPARAT VON EINEM ORCHESTER
MIT DIESER PARTITUR ANSTELLEN,
IST NICHTS WENIGER ALS SENSATIONELL.»
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FRANZ WELSER-MÖST
SVEN-ERIC BECHTOLF
ROLF UND MARIANNE GLITTENBERG

EGON SCHIELE - «TOTE STADT» - CLICK TO ENLARGE
NORBERT SCHMITTBERG
EMILY MAGEE
OLAF BÄR
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Franz Welser-Möst erhält den Musical America Award 'Conductor of the Year 2003'. MEHR INFORMATIONEN
Franz Welser-Möst, music director of the Cleveland Orchestra, will be honored today at a ceremony at Carnegie Hall in New York. MORE INFO
Ab 1995/96 Chefdirigent und seit dieser Spielzeit Principal Conductor des Orchesters der Oper Zürich, leitet sein Ensemble nicht nur bei zahllosen Opernproduktionen und Konzerten in Zürich, sondern auch bei äusserst erfolgreichen Auftritten im Ausland, u.a. im Wiener Musikverein, im Brucknerhaus Linz und in der Alten Oper Frankfurt. 2000/01 fanden die Beständigkeit der Leistungen des Orchesters der Oper Zürich und die Breite seines Könnens mit der Wahl zum ORCHESTER DES JAHRES in der Umfrage der Zeitschrift «Opernwelt» weitverbreitete internationale Anerkennung.
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PROGRAMMBUCH
DES OPERNHAUSES ZÜRICH

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FOTO DI SCENA - © SUZANNE SCHWIERTZ
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FOTO DI SCENA - © SUZANNE SCHWIERTZ
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«Questa musica incredibile...»
(Alban Berg)
«Un genio, un genio!»
(Gustav Mahler)
«La più grande speranza
della nuova musica tedesca»
(Giacomo Puccini)
«L'incredibile polivalenza
del genio di Korngold»
(Richard Strauss)
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Die eigentümliche Brügge-Stimmung, der schwermütige Grundton, die beiden Hauptgestalten mit ihren fesselnden seelischen Konflikten, der Kampf der erotischen Macht der lebenden Frau gegen die nachwirkende seelische Macht
der Toten, die tiefere Grundidee des Kampfes zwischen
Leben und Tod überhaupt, insbesondere der schöne
Gedanke notwendiger Eindämmung der Trauer
um teure Tote durch die Rechte des Lebens, dabei
überall eine Fülle musikalischer Gestaltungs-
möglichkeiten - all das zog mich an.
Und dies erst recht, als die letzte Umgestaltung
des Stoffes durch Paul Schott alles Geschehen
nur Ausfluss einer Vision des aus dem seelischen
Gleichgewicht gebrachten Helden werden liess,
eine poetische Ausdeutung, zu der durch
Rodenbach der Anstoss gegeben ward Die traumhaft-
phantastische Sphäre, in die der Stoff damit gerückt
war, schien dessen eminente Musikfähigkeit
zu vollenden.
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FOTO DI SCENA - © SUZANNE SCHWIERTZ
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FOTO DI SCENA - © SUZANNE SCHWIERTZ
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Von der Musik möchte ich in geziemender
Zurückhaltung nur soviel sagen dürfen,
dass ich gerade des traumhaft-phantastischen
Charakters der Handlung wegen das Streben
auf äusserst dramatische Knappheit richtete.
An der bereits in meinen einaktigen Opern
beobachteten Zusammenfassung der einzelnen
Szenen habe ich auch diesmal festgehalten.
Und noch mehr als zuvor war ich bei aller Wahrung
der dramatischen Funktionen eines im Dienste
von Stimmung, Schilderung und psychologisch-
dramatischer Charakterisitik farbig und thematisch
geführten Orchesters auf Hervortreten des singenden
Menschen, auf Gefühl und Affekt widerspiegelnde,
dramatische Gesangsmelodie bedacht. Dies alles
unbeschadet moderner Diktion, in der ich höre und fühle.
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ANZEIGE DES VERLAGERS SCHOTT'S SÖHNE
IN «DER MERKER» VOM 15.2.1916
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Attorno al giovane Korngold, al pianoforte, Siegfried Wagner, Max Reger, Artur Nikisch, Richard Strauss et Eugène D'Albert.
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SAGGI E TESTI POETICI DEL CURATORE

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